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Der größte Förderbereich ist in Österreich, sowie in den meisten Ländern der Europäischen Union, die Filmherstellung. Von den Förderausgaben des Jahres 2018 entfallen 72,3% auf die Herstellung. Mit 54,1 Mio. Euro wurden im Berichtsjahr 1,2% Mittel weniger als im Vorjahr ausbezahlt (minus 0,6 Mio. Euro). Bei den Kinofilmen ist es 2018 ein Rückgang von 3,4 Mio. Euro bzw. minus 9,2%. Dieses Minus erklärt sich durch den Rückgang beim Filminstitut (minus 1,0 Mio. Euro), dem ORF Film/Fernseh-Abkommen (minus 1,4 Mio. Euro) und beim Filmfonds Wien (minus 0,9 Mio. Euro). Auch bei acht von 14 regionalen Förderern fallen die Auszahlungen 2018 geringer aus als 2017.

Die Fernsehfilme verzeichnen nach vier Jahren nominellen Schrumpfens in Folge wieder ein Plus an Auszahlungen, aktuell sind es 18,5% (plus 3,1 Mio. Euro) mehr als 2017.

Im Bereich der Herstellung wird methodisch eine Trennung zwischen Kinofilmen (ab 60 Minuten) und Fernsehfilmen (ab 23 Minuten) vorgenommen. Filme, die nicht in diese Kategorien fallen, etwa weil sie eine kürzere Spieldauer aufweisen oder die primäre Verwertungsart zum Zeitpunkt der Einreichung bzw. Auszahlung nicht eindeutig dem Kino oder Fernsehen zugeordnet werden kann, werden unter „Sonstige Filme“ zusammengefasst. Die Zuordnung der Filme erfolgt im Wesentlichen durch die Förderstellen. Filme, die bereits einmal einer Kategorie zugeteilt worden sind, werden auch in den Folgejahren in dieser Kategorie geführt. Detailberechnungen sind nur für Kino- und Fernsehfilme möglich. Als Serviceproduktionen gelten Filmvorhaben, deren Dreharbeiten zumindest teilweise in Österreich stattfinden, die aber die Voraussetzungen zur Anerkennung als österreichisch-ausländisch Koproduktion nicht erfüllen bzw. Filmvorhaben, bei denen die antragstellenden Produktionsfirmen keinen Sitz im Inland hat.
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Quelle: Institutionen, Filminstitut
 
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Für Kinofilme wurden 2018 Auszahlungen in Höhe von 33,1 Mio. Euro vorgenommen. Der Bereich Kinofilm erhält damit 61,2% der Herstellungsförderungen und wird zum Großteil vom Filminstitut (37,1%), ORF Film/Fernseh-Abkommen (23,1%), FISA - Filmstandort Austria (16,8%) und Filmfonds Wien (15,4%) getragen.
Von den 70 Kinofilmen, für die 2018 erstmals Auszahlungen getätigt wurden, wurden 56% bzw. 39 Filme von mehr als einer Stelle gefördert. Bei 31 Filmen haben mindestens zwei Stellen Beträge ausgezahlt.
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Für Fernsehfilme wurden 2018 Auszahlungen in Höhe von 19,5 Mio. Euro getätigt, ein Plus von rund 3,1 Mio. Euro gegenüber 2017. Der Bereich Fernsehfilm erhält damit 36,1% der Herstellungsförderungen. Die Herstellung von Fernsehproduktionen (Filme und Serien) wird zum größten Teil vom FERNSEHFONDS AUSTRIA (72,1%) gefördert, der Filmfonds Wien ist mit 11% und Niederösterreich mit 4,8% beteiligt.
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