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Der größte Förderbereich ist in Österreich, sowie in den meisten Ländern der Europäischen Union, die Filmherstellung. Von den Förderausgaben des Jahres 2016 entfallen 75,8% auf die Herstellung. Mit 53,5 Mio. Euro wurden im Berichtsjahr 13,7% weniger Mittel als im Vorjahr ausbezahlt (minus 8,5 Mio. Euro).

Bei den Kinofilmen wurden 2016 - nach drei Jahren steigender Auszahlungsbeträge - 6,2 Mio. Euro bzw. 15,3% weniger ausgezahlt als im Vorjahr. Dieses Minus ist vor allem auf die stark verminderten Auszahlungen von Filminstitut (minus 3,5 Mio. Euro) und FISA - Filmstandort Austria (minus 3,6 Mio. Euro) zurückzuführen.

Mit über 90% weniger Auszahlungen als 2015 ist der Mittelrückgang bei den ausländischen Produktionen am höchsten. Hier betrugen die Auszahlungen 209.000 Euro, 2015 waren es noch 2,7 Mio. Euro und 2014 waren es 1,1 Mio. Euro.

Auch die Fernsehfilme verzeichnen ein Minus an Auszahlungen, aktuell sind es rund 0,4 Mio. Euro bzw. 2,4% weniger als im Jahr 2015.

Im Bereich der Herstellung wird methodisch eine Trennung zwischen Kinofilmen (ab 60 Minuten) und Fernsehfilmen (ab 23 Minuten) vorgenommen. Filme, die nicht in diese Kategorien fallen, etwa weil sie eine kürzere Spieldauer aufweisen oder die primäre Verwertungsart zum Zeitpunkt der Einreichung respektive Auszahlung nicht eindeutig dem Kino oder Fernsehen zugeordnet werden kann, werden unter „Sonstige Filme“ zusammengefasst. Die Zuordnung der Filme erfolgt im Wesentlichen durch die Förderstellen. Filme, die bereits einmal einer Kategorie zugeteilt worden sind, werden auch in den Folgejahren in dieser Kategorie geführt. Detailberechnungen sind - auf Basis der Datenlage - nur für Kino- und Fernsehfilme möglich. Als ausländische Produktionen gelten Filmvorhaben, deren Dreharbeiten zumindest teilweise in Österreich stattfinden, die aber die Voraussetzungen zur Anerkennung als österreichisch-ausländisch Koproduktion nicht erfüllen bzw. Filmvorhaben, bei denen die antragstellende Produktionsfirmen keinen Sitz im Inland hat.

Im Bereich der Herstellung wird methodisch eine Trennung zwischen Kinofilmen (ab 60 Minuten) und Fernsehfilmen (ab 23 Minuten) vorgenommen. Filme, die nicht in diese Kategorien fallen, etwa weil sie eine kürzere Spieldauer aufweisen oder die primäre Verwertungsart noch nicht sicher gestellt ist, werden unter „Sonstige Filme“ zusammengefasst. Die Zuordnung der Filme erfolgt im Wesentlichen durch die Förderstellen. Filme, die bereits einmal einer Kategorie zugeteilt worden sind, werden auch in den Folgejahren in dieser Kategorie geführt. Detailberechnungen sind nur für Kino- und Fernsehfilme möglich. Als ausländische Produktionen gelten Filmvorhaben, deren Dreharbeiten zumindest teilweise in Österreich stattfinden, die aber die Voraussetzungen zur Anerkennung als eine österreichisch-ausländische Koproduktion nicht erfüllen bzw. Filmvorhaben, bei denen die antragstellende Produktionsfirma keinen Sitz im Inland hat.
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nach oben| Herstellung 2013 - 2016
 
 
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Quelle: Institutionen
 
nach oben| Kinofilme
Für Kinofilme wurden 2016 Auszahlungen in Höhe von 34,3 Mio. Euro vorgenommen, ein Minus von über 6,2 Mio. Euro gegenüber 2015 und im Beobachtungszeitraum von vier Jahren der niedrigste Wert.

Der Bereich Kinofilm erhält damit 64,3% der Herstellungsförderungen und wird zum Großteil vom Filminstitut (38%), ORF Film/Fernseh-Abkommen (25%), Filmfonds Wien (19%) und FISA - Filmstandort Austria (14%) getragen.
Von den 63 Filmen, für die 2016 erstmals Auszahlungen getätigt wurden, wurden 36 Filme von mehr als einer Stelle gefördert.
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nach oben| Fernsehfilme
Für Fernsehfilme wurden 2016 Auszahlungen in Höhe von 17,1 Mio. Euro getätigt, ein Minus von 0,4 Mio. Euro gegenüber 2015. Der Bereich Fernsehfilm erhält damit 32% der Herstellungsförderungen. Die Herstellung von Fernsehproduktionen (Filme und Serien) wird zum größten Teil vom FERNSEHFONDS AUSTRIA (71%) gefördert, der Filmfonds Wien ist mit 14,1% und Niederösterreich mit 5,1% beteiligt.
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