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Europäischer Fonds zur Unterstützung von internationalen Gemeinschaftsproduktionen und zur Verbreitung europäischer Kinofilme
Der europäische Koproduktionsfonds EURIMAGES wurde 1988 als Teilabkommen des Europarates mit Sitz in Straßburg gegründet, um Kinofilme mit einer Mindestlänge von 70 Minuten, die als Koproduktionen zwischen mindestens zwei europäischen Ländern produziert werden, zu unterstützen. Als rechtliche Basis dient das „Europäische Übereinkommen über die Gemeinschaftsproduktion von Kinofilmen“ („Multilaterale Konvention“ vom 2. Oktober 1992) bzw. zwischenstaatliche Filmabkommen.

Das Ziel ist die Förderung der europäischen Filmwirtschaft unter Respektierung der kulturellen Vielfalt der Mitgliedsländer, eine Stärkung der Zusammenarbeit sowie die Erleichterung des Zugangs zu nicht-nationalen Märkten.
Jedes Mitgliedsland des Europarates kann an diesem Programm teilnehmen, sofern es gewisse filmpolitische Kriterien erfüllt.

Die Mitgliedsländer zahlen einen Mitgliedsbeitrag, der seit 2011 auf Basis des Brutto-Inlands-Produkts unter Berücksichtigung der Bevölkerungszahl und der pro Land und Jahr produzierten Koproduktionen errechnet wird. Auch das Förderungsresultat eines Landes bei EURIMAGES wird dabei berücksichtigt. 2013 betrugen die Beitragszahlungen der 36 Mitgliedsländer 23,3 Mio. Euro, der österreichische Beitrag in Höhe von 472.222 Euro, entspricht 2,03% der Beitragszahlungen und wird aus Mitteln des Österreichischen Filminstituts beglichen.

EURIMAGES Mitgliedsländer (36)
Albanien, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn und Zypern.
Stand: Juli 2014
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*/ Förderungen, die an österreichische ProduzentInnen vergeben wurden
Quelle: EURIMAGES, Filminstitut