nach oben| Waren- und Dienstleistungseinkäufe
Der Einkauf von Waren- und Dienstleistungen zeigt für das Jahr 2012 eine extrem auffällige Entwicklung: Deutlichen Rückgängen bei Werbefilmproduktionen und bei Videotheken und leichten Zuwächsen beim Wirtschaftsfilm steht eine äußerst hohe Steigerung bei den Kino- und TV-FilmproduzentInnen gegenüber. Im Vergleich zum Jahr 2011 steigen die Ausgaben für Vorleistungen um 62,8%. Waren es 2011 Einkäufe in der Höhe von 295 Mio. Euro, so waren es 2012 bereits 481 Mio. Euro.
Dieses erstaunliche Phänomen lässt sich auf die Entwicklungen eines Bundeslandes zurückführen. In Salzburg haben die Produktionsunternehmen „Kino- und TV-Film“ bei konstanter Zahl der Unternehmen die Beschäftigten verdreifacht, den Personalaufwand verneunfacht und die Erlöse von 16 Mio. Euro auf 52 Mio. Euro gesteigert. Der Produktionswert wurde um mehr als den Faktor 20 erhöht und dementsprechend wurden auch die Vorleistungen von 10 Mio. Euro auf 218 Mio. Euro angehoben. Die Investitionen der Salzburger Produktionsunternehmen stiegen in diesem Vergleichsraum von 294.000 Euro auf 42,3 Mio. Euro. In Summe bedeutet das (bedingt durch die Steigerung der Aktivitäten der Produktion in Salzburg) einen Anstieg der Ausgaben für Waren- und Dienstleistungseinkäufe von fast einem Drittel in einem einzigen Jahr (plus 31,4%).
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2012
 
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nach oben| Bruttoinvestitionen
Die Salzburger Werte schlagen bei den Bruttoinvestitionen, dem traditionellen Indikator der Branchenentwicklung, besonders auf die Gesamtwerte durch. Rund 290% sind es bei den Kino- und FernsehfilmproduzentInnen, die die Steigerungen der Bruttoinvestitionen ausmachen. Alleine auf die Salzburger Unternehmen entfallen dabei 42,3 Mio. Euro der insgesamt rund 51 Mio. Euro. Angesichts der nun nach Abschluss der Digitalisierung wieder deutlich sinkenden Investitionstätigkeit der Kinos und der in den übrigen Bereichen des Sektors relativ geringen Volumens machen die Investitionen der Salzburger ProduzentInnen im „Kino- und TV-Film“ Bereich 83% der 50,8 Mio. Euro aus. Angesichts dieses Zuwachses ergibt sich ein Gesamtwachstum der Investitionen von 89%. Ohne die Ausgaben in Salzburg aber wären diese Ausgaben um 28% eingebrochen. Dementsprechend steigt der Anteil der Produktionsunternehmen von „Kino- und TV-Film“ an den Bruttoinvestitionen von 36,3% (2011) auf aktuell 74,7%.
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nach oben| Bruttowertschöpfung
Die Bruttowertschöpfung, also die finanzielle Leistungskraft der Unternehmen (Umsatzerlöse minus Vorleistungen plus Subventionen minus Steuern minus Abgaben), weist angesichts der Entwicklung in Salzburg eine überdurchschnittlich hohe Steigerung aus. Verglichen mit dem Vorjahr konnte die Branche diesen Wert um 27,5% erhöhen, was fast ausschließlich auf die Steigerungen der Kino- und Fernsehfilmunternehmen zurückzuführen ist, die gegenüber dem Jahr 2011 um 54% zulegen konnten. Reduziert man die Branchenentwicklung allerdings um die rund 89 Mio. Euro, die in Salzburg mehr erreicht wurden, bleibt die Bruttowertschöpfung des gesamten Sektors weitestgehend konstant. Diese Stagnation (ohne Salzburg) ist allerdings in erster Linie den deutlich sinkenden Werten der Verleihfirmen und teilweise jener der Videotheken geschuldet, die übrigen Sektoren haben sich fast durchgängig positiv entwickelt.
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2012
 
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