nach oben| Facts 2013
Mit der Novelle zum Filmförderungsgesetz 2005 wurde das Österreichische Filminstitut mit der Erstellung eines jährlichen Filmwirtschaftsberichts beauftragt. Diese Aufgabe umfasst die Zusammenstellung, Bearbeitung, Veröffentlichung und statistische Analyse der Daten, die von den unterschiedlichen Organisationen bereitgestellt werden.

Nach zehn Filmwirtschaftsberichten ist es Zeit, die bisherige Arbeit kritisch zu hinterfragen und Ziele der nächsten Jahre zu definieren. Seit dem Jahr 2006, in dem der erste Bericht veröffentlicht wurde (und noch mehr seit dem von der „Triconsult - Wirtschaftsanalytische Forschungs Ges.m.b.H erstellten „Österreichischen Filmbericht - Die österreichische Filmwirtschaft 2001-2003“) haben sich die Rahmenbedingungen für die Filmwirtschaft mehr als dynamisch entwickelt. Dabei kommen mehrere Faktoren zum Tragen: Seit 2007 hat die wirtschaftliche Krise die Bewegungsspielräume der Politik, der Wirtschaft und vor allem der Gesellschaft in einem Ausmaß beeinflusst, das zuvor kaum vorstellbar war; die öffentliche Hand als Garant einer lebensfähigen Filmwirtschaft hat ihre Verantwortung bisher vorbildlich wahrgenommen; technologische Veränderungen haben ausgehend von den angelsächsischen Ländern die Landschaft des Konsums von audiovisuellen Angeboten in wenigen Jahren maßgeblich verändert.

Die österreichische Realität der Absenz von gesetzlichen Meldeverpflichtungen macht die Erfassung der Daten zu Kinobesuchen (inklusive aller Sonderformen), Förderungen und Besuchszahlen österreichischer Produktionen und vor allem der Nutzungsdaten neuer Vertriebsformen zunehmend schwierig.

Die größte Herausforderung aber ist die durch technologische Entwicklungen bedingte Neuorientierung der Auswertung von audiovisuellen Produktionen. Die Aufweichung der über Jahre etablierten Verwertungskaskade vom Kino über die physischen Bildträger zu Pay-TV und letztlich Free-TV verändert das Angebot für die KonsumentInnen und damit die Marktrealität. Pay-TV-Kanäle produzieren Content, Streamingdienste bieten TV-Serien vor der Erstausstrahlung im Fernsehen zum Download an, das Web wird in den führenden Märkten mittlerweile durch die Übermittlung von audiovisuellen Inhalten dominiert, Urheberrechte sind ein zentrales Thema der Medienpolitik und das traditionelle, lineare Fernsehen trotzt den Herausforderungen des Web mit neuen Angeboten. In dieser unübersichtlichen Situation, sind wir als AutorInnen mit zunehmend unsicheren Nutzungsdaten konfrontiert.

Das Kino als mythischer Ort der Filmerfahrung wird von immer weniger Personen genutzt, die allerdings ihre Nutzungsintensität erhöhen. Festivals und andere Sonderformen der Filmpräsentation gewinnen an Relevanz. Das ist vor allem für Länder wie Österreich bedeutend, da Produktionen aus kleinen Märkten die kritische Größe einer weltweiten Wahrnehmung nur in Ausnahmefällen erreichen. Europäische Spitzenfilme erzielen ihre Erfolge de facto nur mehr auf ihren Heimmärkten, das europäische Kino zerfällt in nationale Erfolgsgeschichten. Der Erfolg des nationalen Films (gemessen an Marktanteilen) führt zu eklatanten Unterschieden innerhalb Europas. Gleichzeitig aber bewirken die Verbreitungsmöglichkeiten über das Internet eine völlige Abkopplung von Raum und Zeit. Selbst Nischenproduktionen und ein deklariertes Spezialangebot stehen sieben Tage die Woche 24 Stunden weltweit zur Verfügung. Diese Nutzungsdaten aber sind - wenn überhaupt - nur rudimentär verfügbar.

Anders als in den vergangenen Jahren sind es nun weniger Fragen der Produktion und ihrer Rahmenbedingungen, die uns beschäftigen, als vielmehr die multioptionalen Zugriffsmöglichkeiten des Publikums und damit Fragen des Vertriebs. Mobilfunkanbieter verlängern ihre Wertschöpfungskette und bieten für ihre NutzerInnen exklusive Inhalte an, Streamingdienste drängen in den durch komplexe Rechtesituationen bisher vernachlässigten europäischen Markt und Fernsehveranstalter etablieren unterschiedlichste Zugangsmöglichkeiten außerhalb des linearen Vertriebsmodells.

In den kommenden Jahren werden wir also in erster Linie die technologischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Bewegtbild
beobachten.

Um die Filmförderung in Österreich den EU rechtlichen Vorgaben entsprechend umfassend und transparent darstellen zu können, ist der Aufbau einer relationalen Filmdatenbank bzw. Transparenzdatenbank, zusätzlich zu den auf www.filminstitut.at und www.filmwirtschaftsbericht.at zur Verfügung gestellten Daten erforderlich. Damit könnten nicht nur die Auszahlungen, sondern auch die Zusagen (die aufgrund der zeitlichen Nähe für die Filmwirtschaft aktuelle Daten enthält) kontinuierlich erfasst und institutsübergreifende Daten nach einem einheitlichen Schema dargestellt werden. In ihrer Kinomitteilung vom November 2013 definiert die Europäische Kommission, dass „die Mitgliedstaaten auf einer einzigen Website, die unter Umständen Informationen von mehreren anderen Websites abruft, mindestens die folgenden Informationen veröffentlichen muss: den vollständigen Wortlaut der genehmigten Beihilferegelung und ihre Durchführungsbestimmungen, den Namen des Beihilfeempfängers, die Bezeichnung und die Art der geförderten Tätigkeit bzw. des geförderten Vorhabens, die Höhe der Beihilfe sowie die Beihilfenintensität als Anteil am Gesamtbudget der geförderten Tätigkeit bzw. des geförderten Vorhabens. Diese Angaben müssen nach Erlass des Gewährungsbescheids online veröffentlicht werden, mindestens 10 Jahre aufgehoben werden und der Öffentlichkeit uneingeschränkt zur Verfügung stehen.¹“

Wie auch in den letzten Jahren werden wir versuchen, durch Kooperationen stabile und verlässliche Daten langfristig für den Filmwirtschaftsbericht zu sichern. Darüber hinaus werden wir aber auch in Zukunft sich abzeichnende Entwicklungen aufzeigen und versuchen, den ProtagonistInnen der österreichischen Filmwirtschaft den Rahmen ihrer wirtschaftlichen und künstlerischen Aktivitäten zu skizzieren.


¹ Diese Angaben sollten regelmäßig aktualisiert werden (zum Beispiel alle sechs Monate) und müssen in nicht urheberrechtlich geschützten Formaten zur Verfügung stehen.


facts + figures 13
facts + figures 13 bildet die kontinuierlichen Erweiterungen und Vertiefungen zum zweiten Mal in einem erweiterten inhaltlichen und formalen Konzept ab. Vor allem die in den ersten acht Berichten unter „Verwertung“ zusammengefassten Themenbereiche Kino, Fernsehen und die „tertiäre Verwertung“ (der Verkauf und Verleih von Blu-Rays und DVDs als auch der Download und das Streamen von Filmen) werden in einzelnen Kapiteln im jeweiligen Zusammenhang behandelt. Diese Aufgliederung der einzelnen Stufen der Filmauswertung berücksichtigt aktuelle Entwicklungen, so zum Beispiel, dass Kinoproduktionen bisweilen nicht mehr die komplette Verwertungskaskade (Kino, DVD und Fernsehen) durchlaufen. Diese Aufgliederung bietet aber auch die Möglichkeit, die einzelnen Auswertungsebenen von Filmen näher zu betrachten und Entwicklungen der Anbieter von audiovisuellen Inhalten (Kinos, Fernsehveranstalter, Vertriebsplattformen etc.) im Detail darzustellen. Aber auch die tiefere Analyse, die Querverweise auf Inhalte und andere Gesichtspunkte, werden forciert, um die Komplexität des Bereiches und die auftretenden Wechselwirkungen deutlich zu machen.

Filmwirtschaft
Mit der Leistungs- und Strukturstatistik von Statistik Austria, die erstmals Daten für das Jahr 2008 zur Verfügung gestellt hat, steht eine fundierte und verlässliche Quelle für die Betrachtung und Analyse der österreichischen Filmwirtschaft zur Verfügung. Diese Daten liegen aufgrund der Erhebungsvorgaben gegenüber den anderen Daten im Bericht um ein Jahr zurück, aber die Angaben reichen von der Anzahl der Beschäftigten bis hin zu Umsätzen und der Bruttowertschöpfung. Dabei zeigt sich auch, dass es lange Vorläufe benötigt, bis vergleichbare Datenreihen über mehrere Jahre zur Verfügung stehen.

Für den aktuellen Bericht kann ein Längsschnitt von vier Jahren für die „Filmwirtschaft“ abgebildet werden. Im Vergleich zu 2009 zeigt sich etwa im Überblick, dass die Filmwirtschaft in dem Zeitraum von vier Jahren 176 Mio. Euro Umsatzzuwächse erzielt hat, um 655 mehr Menschen beschäftigt und die Einkäufe bei Ausrüstern oder Vorleistern um fast 300 Mio. Euro (und damit um 60%) gestiegen sind. Aktuell (für 2012) ist das vor allem auf die Steigerungen im Bundesland Salzburg zurückzuführen.

Diese Datenqualität wird vor dem Hintergrund einer verlässlichen Zeitreihe angesichts der Ergebnisse des Jahres 2012 besonders deutlich: Auffällige Ergebnisse eines Bundeslandes können so verifiziert und dann entsprechend in einer umfassenden Betrachtung des Filmschaffens eingeordnet und analysiert werden.

Eindrucksvoll ist auch der Bedeutungszuwachs der Produktion von Kino- und TV-Filmen. Von einem Umsatz von 326 Mio. Euro im Jahr 2009 ausgehend, erzielen diese Produktionsunternehmen 2012 bereits 480 Mio. Euro Umsatz. Mit diesem Umsatzvolumen sind diese Unternehmen für 55% der Gesamtumsätze des Sektors verantwortlich.

Kino
Im Bereich der Verwertung von Kinofilmen konnten durch die Zusammenarbeit mit Rentrak ausführliche und filmspezifische Besuchszahlen veröffentlicht und analysiert werden und vor allem auch die Besuche österreichischer Kinofilme im Ausland kontinuierlich erfasst werden. Der aktuelle Bericht zeigt Erstaufführungen in 21 Ländern, auch außerhalb Europas, mit insgesamt 1,6 Millionen Besuchen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Statistik Schweiz stehen überdies auch die Besuchszahlen österreichischer Filme in der Schweiz zur Verfügung.

Die Kinos in Österreich zeigen seit 2004 Besuchszahlen mit Schwankungen von etwa drei Millionen, abhängig vom Filmangebot, das seit 2004 von insgesamt 280 gezeigten Filmen auf 400 Filme im Jahr 2013 gestiegen ist. Diese Filme wurden von 15,2 Millionen Personen gesehen.

In den letzten vier Jahren ist die Anzahl der Kinounternehmen von 112 auf 99 gesunken, die Zahl der Kinos von 160 auf 133 und die Säle sind von 584 auf 548 zurückgegangen. Nicht zuletzt die Kosten der Digitalisierung (mit 98% ist die Digitalisierung de facto abgeschlossen) haben zu dieser Strukturbereinigung
beigetragen. Die Kinokartenpreise sind gestiegen und liegen im Schnitt deutlich über 8 Euro.

Durch eine 2012 etablierte Partnerschaft mit cinecom, einem Vermarkter von Werbezeiten im Kino, können jetzt für drei Jahre Daten zum Besuchsverhalten im Kino und die Struktur der KinobesucherInnen ausgewiesen werden. cinecom beauftragt seit 2011 eine repräsentative Mediengattungsstudie (cine.ma), deren Daten die Grundlage für die Entwicklung der Kinobesuche und die Beschreibung der KinobesucherInnen bilden.

Die cine.ma weist für 2013 die im Beobachtungszeitraum geringste absolute Zahl an KinobesucherInnen aus. Von 4,2 Millionen KinobesucherInnen (über 14 Jahren) im Jahr 2011 sinkt die Zahl auf knapp 3,7 Millionen. Angesichts nur weniger Blockbuster im Jahr 2013 muss aber ein längerer Zeitraum betrachtet werden, um hier Entwicklungen abschätzen zu können.

Da die Besuchsfrequenz der älteren KinobesucherInnen nur mehr gering hinter den Frequenzen der Jungen liegt, sinken die Besuchszahlen weniger deutlich. Allerdings steigt der Altersschnitt der KinobesucherInnen auf mittlerweile 39,8 Jahre und ist damit in den letzten zehn Jahren um fast ein Jahrzehnt gestiegen.

Kinosonderformen wie Opernübertragungen im Kino oder die steigende Bedeutung der Festivals zeigen die zunehmende Fragmentierung der Verwertungskaskade deutlich.

Fernsehen
Fernsehen ist bis auf weiteres nach wie vor das (quantitativ) bedeutendste Medium, um Publikum für Filme zu erreichen. Auch wenn die technologischen Veränderungen klassisches, lineares Fernsehen bedrohen, ist derzeit eher von einer Zunahme der Angebote auszugehen. Neun nationale Anbieter und über hundert regionale (Kabel-) Anbieter bzw. über Satellit verbreitete Programme bieten umfangreiche Angebote.

BLU-RAY + DVD, EST + VOD
Seit dem Filmwirtschaftsbericht für das Jahr 2010 kann das Österreichische Filminstitut auch für Österreich verlässliche Daten für den Verkaufsmarkt von Blu-Rays und DVDs vorlegen. Durch eine Zusammenarbeit mit mediacontrol GfK INTERNATIONAL können die Daten für die Umsätze mit DVDs und Blu-Rays detailliert dargestellt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Blu-Ray Absätze gegenüber dem Jahr 2012 erneut gestiegen sind (plus 13%) und das Gesamtvolumen bei den physischen Bild-Ton-Trägern mit einem Gesamtumsatz von 187,3 Mio. Euro sowie 14,3 Mio. Einheiten gegenüber 2010 erneut gesunken ist (196,3 Mio. Euro bei 14,8 Mio. Einheiten).

Streaming und Download, die bisher in Österreich keine allzu große Rolle gespielt haben, gewinnen stärker an Bedeutung, vor allem der Markteintritt von führenden internationalen Anbietern wird hier zu erheblichen Marktänderungen führen. Die Datenquellen dafür zu erschließen, ist eine der wesentlichen Aufgaben der kommenden Jahre.

Filmfestivals + Preise
Seit 2012 widmet sich der Filmwirtschaftsbericht eingehender als bisher den österreichischen Filmfestivals und Filmpreisen, aber auch den internationalen
Festivalteilnahmen, die für die Verwertung der Filme zunehmend von Bedeutung sind. Im Jahr 2013 haben die im Forum österreichischer Filmfestivals vereinten 22 Festivals an insgesamt 180 Spieltagen 1.330 Filme gezeigt, die 247.168 Besuche erzielten. Diese österreichischen Festivals wurden 2013 von den Förderstellen mit 3,1 Mio. Euro unterstützt.

Förderungen + Finanzierungen
Filmfinanzierung und Filmförderung in Österreich stehen seit 2003 im Zentrum der vom Österreichischen Filminstitut jährlich veröffentlichten Daten. In Österreich sind auf Bundesebene vier Förderstellen tätig, hinzukommen die Filmfinanzierung des ORF und insgesamt 14 Einrichtungen in den neun Bundesländern, die kontinuierlich Filmförderung betreiben. Nach der Prüfung der Förderstellen durch den Rechnungshof im Jahr 2009/2010 wurde das Kapitel „Förderungen + Finanzierungen“ auch um die Auszahlungen der Förderstellen des Bundesministeriums und der Kulturabteilungen der Bundesländer erweitert, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht in dieser Detailtiefe berücksichtigt wurden. Damit kann nun die Bedeutung der österreichischen Förderstellen für die Filmwirtschaft umfassend und transparent dokumentiert werden. Wegen der Vergleichbarkeit im Längsschnitt wurde der Fokus auf die Herstellung gelegt. Seit facts + figures 12 werden auch Details für den Förderbereich „Sonstige Förderungen“ ausgewiesen, wie zum Beispiel die Auszahlungen für österreichische Filmfestivals und Kinos.

2013 wurden von den Förderstellen Auszahlungen in Höhe von knapp 77,5 Mio. Euro gemeldet. Das entspricht einer Steigerung der ausgezahlten Mittel von 14,12% gegenüber dem Jahr 2012 (67,9 Mio. Euro) bzw. einem Plus von 9,6 Mio. Euro. 75,4% aller Förderausgaben des Jahres 2013 wurden für die Herstellung verwendet (61% für Kinofilme und 37% für Fernsehfilme), Institutionen und Infrastruktur bezogen 17,7%. Im Vergleich dazu entfielen auf Verwertung 3,3% und auf die Vorbereitung eines Projekts (Stoff- und Projektentwicklung) 2,8%. Knapp 70% der Auszahlungen wurden durch nationale Förderstellen geleistet.

Europäisches Kinoumfeld
Für die Zusammenstellung des Kapitels Europäisches Kinoumfeld arbeitet das Österreichische Filminstitut eng mit der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle zusammen. Der Zweck der Informationsstelle ist die Förderung des Informationsflusses innerhalb der audiovisuellen Industrie Europas sowie der Überblick über den Markt und die Transparenz. Die jährlichen Berichte des Observatoriums entstehen mit Hilfe eines KorrespondentInnennetzwerkes (EFARN), dem auch das Österreichische Filminstitut angehört. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es auch, die österreichische Filmwirtschaft in einem, dem europäischen Standard entsprechenden Rahmen darzustellen.

2013 wurden innerhalb der EU 1.546 Kinofilme, davon 1.075 Spielfilme produziert. Die Bruttoeinspielergebnisse in der EU lagen um 4,3% unter dem Vorjahresergebnis und die Marktanteile für europäische Filme gingen von 28,9% auf 26,2% zurück. US-Filme erreichten in Europa einen Marktanteil von 69,1%.

Waren es 2009 noch 965 Millionen Besuche in den Kinos der EU, sind es 2013 nur mehr 907 Millionen Besuche. Hier wird sich in den kommenden Jahren zeigen, ob dies auf das Ausbleiben von mehreren Blockbuster-Angeboten, wie in diesem Jahr, oder aufgrund der steigenden Fragmentierung des audiovisuellen Marktes zurückzuführen ist.