nach oben| Waren- und Dienstleistungseinkäufe
Der moderate Anstieg der Umsätze der Gesamtbranche von 2010 auf 2011, bei weitgehend stabilen Beschäftigungszahlen, führt zu einem geringfügigen, etwa der Inflation entsprechenden Anstieg des Einkaufs von Vorleistungen. Im Jahresabstand steigen diese Aufwendungen (nach deutlichen Nachzieheffekten von 18% Steigerung im Jahr 2010) nun um 2,6%. Nominell relevant sind dabei vor allem die Ausgaben der Produktionsunternehmen, die um 15 Mio. Euro (plus 5%) steigen und die der Verleihfirmen, die um 10 Mio. Euro mehr ausgeben (plus 14%) als im Jahr 2010. In Summe gibt die Branche für Waren- und Dienstleistungseinkäufe und Vorleistungen 2011 um 3% mehr als im Jahr 2010 und damit rund 570 Mio. Euro aus.
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2011
 
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2011
 
nach oben| Bruttoinvestitionen
An kaum einem anderen Aspekt lässt sich die positive Entwicklung der Branche besser festmachen als bei der Entwicklung der Investitionen. Nach großer Zurückhaltung sowohl 2008 und 2009 werden 2010 und auch 2011 die aufgeschobenen Investitionen nachgezogen und die Ausgaben steigen jährlich um fast 25%. Lagen die Investitionen 2009 noch bei insgesamt 23 Mio. Euro, stiegen sie 2010 auf mehr als 29 Mio. Euro und erreichen 2011 bereits 36 Mio. Euro. Dabei sind in einzelnen Sektoren die Investitionen noch deutlich höher, da die Kinos auf hohem Niveau 2011 zulegen (plus 113%) und vor allem die Videotheken aufgrund der bedrohlichen Situation die Investitionen erneut zurückfahren (minus 53%). Besonders auffallend ist der eklatante Rückgang der Investitionen durch die Verleihfirmen von minus 62%. Hier ist zu vermuten, dass die Investitionsprogramme für die Digitalisierung ausgelaufen sind.
Anders zeigt sich die Entwicklung der Umsätze beim Wirtschafts- und Werbefilm: Die Ausgaben für langfristige Investitionen bei Unternehmen aus dem Bereich Wirtschaftsfilm sinken trotz steigender Umsätze um ein Drittel und die Unternehmen aus dem Segment Werbefilm halten die Investitionen konstant, obwohl sie zweistellig an Umsätzen verlieren, allerdings in beiden Segmenten mit vergleichsweise geringen Summen.
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2011
 
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2011
 
nach oben| Bruttowertschöpfung
Die Bruttowertschöpfung, also die finanzielle Leistungskraft der Unternehmen (Umsatzerlöse minus Vorleistungen plus Subventionen minus Steuern minus Abgaben) zeigt nach der Krise eine stabile Aufwärtsentwicklung. Bei moderat steigenden Umsatzerlösen entsprechen die Kosten für Vorleistungen (plus 3%) und Personal (plus 8%) etwa der Umsatzentwicklung, die Wertschöpfung der Branche aber profitiert insgesamt deutlich (plus 15%). Allerdings verläuft die Entwicklung in den einzelnen Sektoren durchaus uneinheitlich. Während Videotheken vor allem aber Nachbearbeitung mit sinkender Wertschöpfung zu kämpfen haben, der Werbefilm stabil bleibt, können Produktionsunternehmen im Film- und Fernsehbereich, Kinounternehmen und auch Verleihe diesen Kennwert klar verbessern. Damit liegt die Branche erneut deutlich über dem Gesamtschnitt: Während Statistik Austria für Handel und Dienstleistungen eine Bruttowertschöpfung in der Höhe von 26% der Umsatzerlöse ausweist, erzielt die Filmwirtschaft 37%.
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2011
 
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