nach oben| Filmpreise F+F 11
  • Mit "Atmen", Regie: Karl Markovics, und "Michael", Regie: Markus Schleinzer, verzeichnen zwei Regiedebüts beeindruckende Erfolge auf Festivals.
  • Michael Glawogger erhält für seinen Dokumentarfilm "Whores' Glory" den Regiepreis "Special Orizzonti Jury Prize" in Venedig.
  • Zwei Drittel aller internationalen Fernsehfilmpreise (12 von 18) entfallen auf Produktionen der Universum Reihe, die damit ihre Bedeutung weiter ausbaut.
  • XXXLUTZ hat mit seinem Lichtspot in Portorož den Preis "Golden Drum" gewonnen.


Filmfestivals sind periodisch stattfindende, kulturelle Veranstaltungen mit Event-Charakter, die ProduzentInnen und FilmemacherInnen die Chance geben, international auf sich aufmerksam zu machen und Vertriebswege für ihre Filme zu erschließen. Filmfestivals wie Berlin, Cannes oder Toronto haben zudem jeweils eine Filmmesse (Filmmarkt) angeschlossen. Im „International Guide Film Video Festivals“ (Hrsg. Wolfgang Samlowski) werden, nach Ländern sortiert, für das Jahr 2011 rund 530 internationale Filmfestivals aufgewiesen, darunter 78 spezialisierte Filmfestivals für Kurzfilme und 244 für Dokumentarfilme.

Die bedeutendsten Kinofilmfestivals sind so genannte A-Festivals. Als A-Festivals gelten Filmfestspiele mit internationalem Wettbewerb, die beim internationalen Filmproduzentenverband (FIAPF) akkreditiert sind. 2011 wurde das Internationale Filmfestival in Goa in die Liste der A-Festivals aufgenommen:
  • Internationale Filmfestspiele Berlin (Deutschland, Februar)
  • Festival de Cannes (Frankreich, Mai)
  • Shanghai International Film Festival (China, Juni)
  • Moscow International Film Festival (Russland, Juni/Juli)
  • Karlovy Vary International Film Festival (Tschechien, Juli)
  • Festival Internazionale del film Locarno (Schweiz, August)
  • World Film Festival Montréal (Kanada, August)
  • Mostra Internazionale d’Arte Cinematografica (Venedig, Italien, August/September)
  • Festival Internacional de Cine de San Sebastián (Spanien, September)
  • Warsaw Film Festival (Polen, Oktober)
  • Tokyo International Film Festival (Japan, Oktober)
  • Festival Internacional de Cine de Mar del Plata (Argentinien, November)
  • International Film Festival of India (Goa, Indien, November/Dezember)
  • Cairo International Film Festival (Ägypten, November/Dezember)

Im Jahr 2011 haben sechs Filme aufgrund von Festivalteilnahmen und Preisen - in Kombination mit Kinobesuchen - die Voraussetzung für Referenzmittel beim Filminstitut erfüllt:
"Abendland"/Geyrhalter Film, Regie: Nikolaus Geyrhalter, Toronto Hot Docs (Teilnahme)
"Atmen"/Epo Film, Regie: Karl Markovics, Cannes - Quinzaine des Réalisateurs (Teilnahme)
"Die Vaterlosen"/Novotny & Novotny Film/Witcraft Szenario/KGP - Kranzelbinder Gabriele Production, Regie: Marie Kreutzer, Berlin - Panorama Spezial (Teilnahme)
"Mein bester Feind"/Aichholzer Film, Regie: Wolfgang Murnberger, Berlin Wettbewerb - Out of Competition (Teilnahme)
"Michael"/Geyrhalter Film, Regie: Markus Schleinzer, Cannes - Wettbewerb (Teilnahme)
"Whores‘ Glory"/Lotus Film, Regie: Michael Glawogger, Venedig - Special Orizzonti Jury Prize


Die Filme werden entsprechend ihrer primären Verwertung zugeordnet.
Internationale Kinofilmpreise enthalten vorwiegend Preise und Auszeichnungen für den Film, Preise für SchauspielerInnen, Kritikerpreise, lobende Erwähnungen udgl. werden im Filmwirtschaftsbericht nicht angeführt.
Das Filminstitut ist bemüht, die nationalen Filmpreise so umfassend wie möglich darzustellen.