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MEDIA 2007

Förderprogramm der Europäischen Union zur Unterstützung der audiovisuellen Industrie in Europa
  • 2,3 Mio. Euro flossen 2011 aus der MEDIA Förderung in die österreichische Filmindustrie. Innerhalb der automatischen Verleihförderung für den Verkauf von Kinokarten europäischer, nicht-nationaler Filme konnte mehr als eine Million Euro für die Reinvestition in neue Projekte generiert werden.
  • Die österreichische Video on Demand Plattform Flimmit wurde im Rahmen des MEDIA Aufrufs für neue Technologien erneut mit rund 400.000 Euro gefördert.


http://www.mediadeskaustria.eu

MEDIA ist das Programm der Europäischen Union zur Unterstützung und Stärkung der europäischen audiovisuellen Industrie. Ziel ist es, die kulturelle Identität und die kulturelle Vielfalt Europas zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit von europäischen audiovisuellen Werken zu gewährleisten. Das aktuelle Programm, MEDIA 2007, läuft bis 2013 und ist mit einem Gesamtbudget von 755 Millionen Euro ausgestattet.

Ab 2014 werden MEDIA und das Programm Kultur unter „CREATIVE EUROPE“ zusammengefasst. Schwerpunkte in Vorbereitung auf CREATIVE EUROPE sind Projekte zu „Audience Building“ und zu innovativen Vertriebswegen.

Die Förderbereiche umfassen u.a. Verleih und Vertrieb, Projektentwicklung, Promotion und Fortbildung. Antragsberechtigt sind grundsätzlich Produktions- und Verleihfirmen, Trainingsinitiativen, Festivals und Unternehmen, die Promotionsmaßnahmen für den europäischen Film durchführen oder die neue Technologien für den Vertrieb europäischer Inhalte entwickeln oder bereitstellen.

In der Regel übernimmt MEDIA 50% des förderbaren Budgets, 50% müssen von den AntragstellerInnen garantiert werden. Bei Anträgen aus Österreich und anderen europäischen Ländern mit geringer Produktionskapazität oder bei Projekten, die die Vielfalt der europäischen Kultur auf besondere Weise widerspiegeln, kann die Unterstützung auf 60% angehoben werden.

Jedes Mitgliedsland des MEDIA Programms verfügt über ein MEDIA Desk, das beratende Funktion ausübt und AntragstellerInnen bei den Einreichungen Hilfestellung leistet. Zudem erledigt das MEDIA Desk als Informationsstelle in den jeweiligen Ländern die Öffentlichkeitsarbeit und fungiert als Bindeglied zwischen den nationalen Fördereinrichtungen und der Europäischen Kommission. In Österreich ist das MEDIA Desk im Österreichischen Filminstitut eingerichtet, die politische Vertretung im MEDIA Ausschuss in Brüssel wird durch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur wahrgenommen.

33 europäische Länder sind Mitglied bei MEDIA (Beitritt Bosnien-Herzegowina Juni 2012):
Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern (Stand: Juni 2012).
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2,3 Mio. Euro flossen 2011 aus der MEDIA Förderung in die österreichische Filmindustrie. Innerhalb der automatischen Verleihförderung konnten für den Verkauf von Kinokarten europäischer, nichtnationaler Filme mehr als eine Million Euro für die Reinvestition in neue Projekte generiert werden. MEDIA förderte auch wieder Veranstaltungen des Erich Pommer Instituts und den „Sources 2“ - Drehbuchentwicklungsworkshop in Österreich.
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Festivalförderung 2011: Zuschuss für europäische audiovisuelle Festivals, die einen Großteil ihres Programms dem europäischen Film widmen, „Crossing Europe Filmfestival“, Linz
Video on Demand 2011: Unterstützt wird die Entwicklung und digitale Verbreitung von europäischen audiovisuellen Katalogen und Programmen, „Video on Demand Plattforum, „Flimmit“ - Filmsuchmaschine

Quelle: MEDIA Desk