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Quelle: Nielsen EDI

Die Erfolgsmöglichkeiten des österreichischen Films müssen vor dem Hintergrund der Besucherakzeptanz des europäischen Films betrachtet werden. Außereuropäische Filme machen rund 50% aller Filme 2006 aus, erreichen aber nahezu 77% aller Besucher. Den restlichen 50% der Filme, das sind alle europäischen, bleibt ein bescheidener Besucheranteil von 23%. Auf Europa bezogen beträgt der Besucheranteil der US-Filme knapp 70%, Rest der Welt 2,7%, 27,4% waren europäische Filme.
 
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Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle (FOCUS 2007); nationale Filminstitute; Fachverband der Audivisions- und Filmindustrie
1/ GB und GB/US Filme
k.A. keine Angaben

Als nationale Filme gelten in Regel alle mit nationaler Beteiligung gezeigten Filme, wie in Österreich, oder nur die nationalen und majoritären Koproduktionen, wie in Belgien. Die Lumiere-Datenbank weist Koproduktionen nur dem majoritären Ursprungsland zu, um Doppel- bzw Mehrfachnennungen zu vermeiden.

Der Marktanteil europäischer Filme im eigenen Land zeigt gravierende Unterschiede. Spitzenreiter ist die Türkei, wo nationale Produktionen mehr als 50% der Besucher erreichen. Auf Rang zwei folgt mit knapp 45% Frankreich, danach Spanien mit knapp 30%. Dahinter folgen Deutschland (26%, stark verbessert), Dänemark (25%, deutlich verschlechtert), , Finnland (24%, stark verbessert). Kleine Länder in großen Sprachgebieten (Schweiz, Belgien, Luxemburg) können so wie Österreich an diese Spitzenwerte nicht heranreichen. Allerdings haben die Schweiz (mit ungewöhnlich hohen 10%) und Belgien (6%) deutlich bessere Ergebnisse als Österreich (2,61%) zu verzeichnen.