nach oben| 1.2 Erstaufgeführte Ö Kinofilme
nach oben| 1.2a Anzahl Dokumentarfilm Lade Tabelle
Quelle: Österreichisches Filminstitut
 
nach oben| 1.2a Anzahl Spielfilm Lade Tabelle
Quelle: Österreichisches Filminstitut

In den vergangenen Jahren hat sich die Anzahl der Spielfilme zugunsten der Dokumentarfilme verschoben. Verglichen mit dem Jahr 2004 verdoppelte sich die Anzahl der Dokumentarfilme, während sich jene der Spielfilme deutlich reduziert hat. Insgesamt fällt auf, dass im Berichtsjahr ausschließlich majoritäre Koproduktionen den Weg in die Kinos fanden. Dabei handelt es sich um Projekte, bei denen österreichische Produktionsfirmen federführend tätig sind und den größten finanziellen und künstlerischen Anteil einbringen. Das ist in Hinblick auf die vergangenen Jahre insofern positiv, als der Fokus nicht allein auf lokalen Märkten liegt, sondern versucht wurde, international einen guten Marktübertritt zu leisten. Damit wird tendenziell auch ein kultureller Wert generiert.
 
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Quelle: Österreichisches Filminstitut
 
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Quelle: Österreichisches Filminstitut

Deutschland bleibt mit Abstand das wichtigste Koproduktionsland. Es folgen Frankreich, Großbritannien, die Schweiz sowie Italien, Luxemburg und Ungarn.

Bei Gemeinschaftsproduktionen mit anderen Ländern besteht seit einigen Jahren die Tendenz, den gesicherten Marktübertritt nicht mehr primär durch eine geeignete Stoffwahl zu suchen. Statt dessen werden maßgeblich die mangelnden Finanzierungsmittel im eigenen Land für die Entscheidung herangezogen. Das bringt mit sich, dass bei derart „kofinanzierten“ Filmen die Besucherakzeptanz im Land des Minderheitsproduzenten in der Regel sehr schwach ist.