nach oben| 5.10 Herstellungsförderung
EURIMAGES fördert die Herstellung von Spiel- und Dokumentarfilmen, Kinder- und Animationsfilmen, die als mindestens zweiseitige Koproduktionen zwischen Mitgliedsländern des Fonds produziert werden; als rechtliche Basis dient das Europäische Übereinkommen vom 2. Oktober 1992 über die Gemeinschaftsproduktion von Kinofilmen („Multilaterale Konvention“) bzw. zwischenstaatliche Filmabkommen.
Bei der Förderung handelt es sich um eine Spitzenfinanzierung (in jedem koproduzierenden Land müssen mindestens 50% der Finanzierung gesichert sein) bis zu einer Höhe von 15% (bei Projekten mit einem Herstellungsbudget von unter 1,5 Mio. Euro können Mittel bis zu 20% zugesagt werden). Eine Beteiligung von Nicht-Mitgliedsstaaten bis zu 30% des Herstellungsbudgets ist möglich. Die Förderung erfolgt in Form eines erfolgsbedingt rückzahlbaren Zuschusses, rückzahlbar ab dem ersten Nettoerlös des Produzenten.
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Quelle: Eurimages, Österreichisches Filminstitut
*/ berücksichtigt sind nur Filme mit österreichischer Beteiligung

 
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Quelle: Eurimages, Österreichisches Filminstitut
1/ Dokumentarfilm
2/ Eurimages-Zusage 2005 (zum Zeitpunkt der Einreichung ohne österreichische Beteiligung)

Projekten mit österreichischer Beteiligung wurden 2006 Förderung in Höhe von 889.895 Euro zugesagt. Damit erreichte Österreich das beste Ergebnis seit seinem Beitritt zu Eurimages; durch das Ausscheiden des österreichischen Produzenten an Lorenzo da Ponte (Carlos Saura) wurden allerdings € 138.480 der zugesagten Mittel nicht in Anspruch genommen.