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FILMFÖRDERUNG DES BUNDESKANZLERAMTS
www.bundeskanzleramt.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3619&Alias=kunst

Ziel: Der technischen und künstlerischen Entwicklung folgend versteht sich die künstlerische und experimentelle Filmförderung der Abteilung 3 des Bundeskanzleramts als medienübergreifend, dh das Trägermaterial der Produktion kann durchaus auch das Magnetband sein, denn Filmmaterial, Magnetband und digitale Aufzeichnungsmöglichkeiten haben weltweit – vom Experimentalfilm- bis zum professionellen Spielfilmbereich – zu einem synergetischen Miteinander gefunden. Das Förderungsprogramm unterscheidet zwischen einer Förderung von gemeinnützigen Vereinen und Institutionen, von Veranstaltungen sowie einer Investitionsförderung. Besonders wichtig sind auch die Förderungen im Bereich der Film- und Fotoarchivierung, -forschung und -vermittlung.
Rechtsgrundlage: Bundes-Kunstförderungsgesetzes 1988, zuletzt novelliert 2000
Beginn der Tätigkeit: 1945
Jahresetat: 1.328.157 Euro Filmförderung; insgesamt 5.599.855 Euro einschließlich der Förderung von Filminstitutionen, Programmkinos, Kinoinitiativen, des jährlichen EURIMAGES-Beitrags, Preisgelder
Förderbereiche: Avantgarde-, Experimentalfilm, künstlerisch gestalteter Dokumentarfilm und innovative Projekte aus dem Nachwuchsbereich
Förderungshöhe (Höchstsätze):
Drehbucherstellung: 5.000 Euro (für Langfilme - Kurzfilme adäquat weniger)
Projektentwicklung: Experimentalfilm 2.700 Euro, Dokumentarfilm 10.000 Euro (für 90 Min. Kurzfilme adäquat weniger)
Herstellung (Langfilm): 60.000 Euro für Einzelpersonen, 100.000 Euro für Produktionsfirmen
Förderungsentscheidung: in der Ministerkompetenz auf Empfehlung eines Beirats
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Quelle: Kunstbericht 2004