nach oben| Eurimages
EURIMAGES
http://www.coe.int/T/E/Cultural_Co-operation/Eurimages/About_Eurimages/Members/default.asp

Europäischer Fonds zur Unterstützung von Gemeinschaftsproduktionen und der Verbreitung von Kinofilmen

Der 1988 als Teilabkommen des Europarats errichtete Filmförderungsfonds unterstützt primär die Herstellung von Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilmen, die für eine Auswertung im Kino bestimmt und als Koproduktionen zwischen mindestens zwei Mitgliedsländern konzipiert sind. Weiters werden Verleiher von europäischen Kinofilmen sowie Kinos in jenen Ländern unterstützt, die keinen Zugang zum MEDIA-Programm der Europäischen Union haben. Die Förderung wird in Form eines erfolgsbedingt rückzahlbaren Darlehens gewährt; die Rückzahlung erfolgt ab den ersten Netto-Produzentenerlösen.

Die Mittel des Fonds werden aus jährlichen Pflichtbeiträgen der EURIMAGES-Mitgliedsländer gespeist, die sich aus dem BIP errechnen. Der österreichische Beitrag aus Bundesmitteln beträgt 2004 458.425 Euro, das sind 2,39% des Gesamtbudgets von EURIMAGES. Dem stehen 613.983 Euro an Förderungsmitteln gegenüber, die österreichischen Produzenten bzw. Verleiher anteilsmäßig erhalten haben.

2004 hatte EURIMAGES 30 Mitgliedsländer: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland (Beitritt 1.1.2004), Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien (Beitritt 1.1.2003), Lettland, Luxemburg, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ungarn und Zypern.